Nur
wenige Baudenkmäler sind heute Zeugen der fast 700jährigen Vergangenheit von
Kisköre.
Das älteste Bauwerk der Ortschaft ist die im Jahre 1777 erbaute römisch-katholische
Kirche im Barockstil.
Interessant ist ihr aus Stein gebautes Turmdach. Sehenswert sind unter den Gegenständen
der Inneneinrichtung die zeitgetreuen, aus Eichenholz geschnitzten Bänke, die
barocke Kanzel aus Holz, der mit Muscheln verzierte Altarschrein und die Statuengruppe
des Taufbrunnens.
Außer den regelmäßig oder gelegentlich stattfindenden Liturgien ist die Kirche
geschlossen. (sonntags, montags, mittwochs und freitags beginnt die Messe um
18 Uhr). Kommen Besuchergruppen, wird die Kirche für diese geöffnet. (Telefon:
00- 36/358-351)
Bedeutende Werte der Volkskunst werden in der Sammlung des Dorfmuseums aufbewahrt.
Das Museum wurde 1987 als Ergebnis einer 10jährigen Sammlerarbeit eröffnet.
Das Haus, das renoviert und eingerichtet wurde, wurde wie das auf dem Holzbalken
zu ersichtlich ist, im Jahre 1856 erbaut. Es besteht aus drei Räumen. Die Einrichtungen
der guten Stube und der Küche zeugen davon, wie eine Bauernfamilie im vergangenen
Jahrhundert gelebt hat. Im hinteren Zimmer findet man Gefäße, Werkzeuge und
Textilien. In der Mitte des Zimmers steht der Webstuhl, die Besucher können
ihn sogar ausprobieren. In der Scheune auf dem Hof stehen ein Wagen und andere
Dinge.
Öffnungszeiten:
1. Mai – 30. September, außer montags : 10-12 Uhr, 13-17 Uhr
Verwalter: Frau Sipos Tiborné
Weitere Information: Tourinform Kisköre, Kossuth L.u.8. Tel: (00-36)358-023
Das bedeutendste Bauobjekt der Gegenwartsgeschichte von Kisköre ist die Staumauer
II. der Theiß.
Das hier errichtete Kraftwerk, dass in diesem Jahr das 30. Jubiläum begeht,
ist das größte Wasserkraftwerk des Landes. Aus der gewonnen Kraft der Theiß
erzeugen vier Rohrturbinen-Generatoren Energie, deren Gesamtkapazität 28 MW
beträgt. Im Einvernehmen mit der Umgebung werden vom Kraftwerk jährlich durchschnittlich
85-90 Mio. KWh Energie erzeugt. Die Turbinengeneratoren sind 5-6 Tausend Stunden
in Betrieb. Die erzeugte Energie gelangt in Netze mit einer Spannung von 20
KV bzw. 120 KV.
In der Zentrale der KÖTI-KÖVIZIG kann der Besucher Funde aus Ausgrabungen
der Awarenzeit besichtigen, wo auch auf einem Geländetisch der Betrieb des
Objektes verfolgt werden kann.
Donnerstags bzw. bei vorheriger Anmeldung besteht die Möglichkeit für Gruppen
an Betriebsbesichtigungen teilzunehmen, bei denen ausgebildete Begleiter den
Besuchern die Tätigkeit des umweltfreundlichen Kraftwerks erklären.
Information:
(00-36)358-274 (Wasserkraftwerk - Tiszavíz-Vízerõmû Kft.)
(00-36)558-310, 558-311 (KÖTI-KÖVIZIG)